Valides HTML - Vor- oder Nachteil?
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<big><p>test</big></p>
<p><big>test</big></p>
<big>Das hier soll größer sein.
<p>Das hier soll ebenfalls größer sein,</big> aber das hier soll klein sein.</p>
Die Idee von w3c-Validität bestand darin, einen klaren Webstandard zu definieren, nachdem sich alle Browser zu halten haben. So dass man als Webmaster nur eine Version der Webseite erstellen muss und nicht eine pro Browser. Dieses Ziel wurde allerdings nicht erreicht, da manche Browserhersteller das selbst ernannte Konsortium des Internets (w3c) schlichtweg nicht anerkennen. Es haben sich über die Zeit gewisse Standards eingebürgert und in manchen Bereichen unterscheiden sich die Browser in der Interpretation. Das machen sie heute immernoch.
Soweit ist eine gewisse Tendenz zu erkennen, dass Browser mit der Zeit w3c-Valide werden. Beispielsweise scheint der Mozilla Firefox sich bereits sehr strikt nach den Standards des w3c zu halten. Man kann also seine Webseite w3c-Valide gestalten, in der Hoffnung, dass sie in der Zukunft auch auf anderen Browsern richtig angezeigt wird.
Die großen Nachteile, die w3c-Validität mit sich bringen, sind:
mehr Zeitaufwand bei der Erstellung des Codes
Sie müssen immer wieder prüfen, ob das was Sie geschrieben haben auch valide ist. Aber Sie müssen auch erst einmal die ganzen Neuheiten anlernen.
mehr Code
D.h. mehr Zeit zum Eingeben, mehr Traffic und längere Ladezeiten. Angaben wie
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Frameset//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/frameset.dtd">waren bisher völlig überflüssig, erzeugen beim Browser allerdings, dass eine weitere Datei geladen wird (die frameset.dtd).
Hier gibt es ein fertiges Skript, mit dem die w3c-Validität einer Webseite überprüft werden kann:
http://www.validome.org/