"What you see is what you get"-Editoren (zu deutsch: "was sie sehen, ist was sie bekommen) sind Programme, die nicht zwangsweise vom Benutzer ein Verständnis vom Code fordern, um den Code anzulegen.
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Manche WYSIWYG-Editoren beherrschen auch mehrere Skriptsprachen, so dass der Benutzer eine komplette Webseite erstellen kann, ohne eigentlich die Kenntnisse eines Webmasters zu haben.
Microsoft© Word ist wohl der bekannteste WYSIWYG-Editor. Wenn man in diesem die Ansicht auf "Weblayout" erstellt, kann man auch mit diesem Editor Webseiten erstellen.
Mit Adobe Dreamwaver ist es möglich Webseiten zu erstellen, bei denen sich der Codeumfang halbwegs noch in Grenzen hält. Dreamwaver bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für den Webmaster, beispielsweise Rollovereffekte. Es gibt sowohl eine WYSIWYG-Oberfläche, als auch eine Möglichkeit den Code direkt zu editieren. Abgesehen von HTML beherrscht Dreamwaver noch CSS, Javascript und XML.
Man kann sich eine kostenlose Demoversion herunterladen oder das Programm für etwa 570 Euro kaufen.
Microsoft© Frontpage ist wohl der am häufigsten verwendete WYSIWYG-HTML-Editor, denn er ist standardmäßig mit Windows 2000 mitinstalliert und im Officepaket enthalten. Abgesehen von der WYSIWYG-Oberfläche kann man auch in den HTML-Code umschalten und diesen bearbeiten. Im HTML-Code gibt es Syntaxhighlighting, d.h. farbliches Hervorheben von Schlüsselwörtern. Aber abgesehen davon gibt es leider kaum weitere Funktionen in der Codebearbeitung.
Der von Frontpage erzeugte Code ist leider sehr umfangreich.

Netobjects Fusion bietet besonders umfangreich automatisch erstellte Formulare, Layouts und Navigationen. Auch der Zugriff auf eine Datenbank (MS Access, MySQL und eine XML basierende) ist mit Fusion möglich. Vom Funktionsumfang ist dieser WYSIWYG-Editor zwischen Microsoft© Frontpage und Adobe© Dreamwaver.
Zum Teil bieten Webhoster in Ihrem Webhostingpaket eine Version von Fusion an. Ansonsten ist das Programm für etwa 90 Euro erhältlich.
Eine Homepage eignet sich übrigens auch zum Platzieren von Werbeflächen, wie dies offline beispielsweise bei Werbeschirme bereits lange praktiziert wird.